Roadbook: Syrien/Aleppo 1/2014 (Members)

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Roadbook: Syrien/Aleppo 1/2014 (Members)

Unlektorierte Auszüge aus dem Roadbook vom 07.03.2014 – DER KAMPF UM OLD CITY

100 Meter südlich der weltbekannten Zitadelle Aleppos verläuft die Front. Den Süden des zentralen Stadtteils Old City hält die Freie Syrische Armee, im Norden stehen Assads Truppen und rücken weiter vor.

Für uns war es am Mittag schwierig überhaupt an diese Kampflinie zu kommen. Zwar hatten wir keine Probleme zum Treffpunkt mit unserem langjährigen FSA-Kontakt zu gelangen, auch war Orhan wie immer pünktlich da, doch die Fahrt durch die zerstörten und unübersichtlichen Häuserschluchten verläuft teilweise durch umkämpftes Gebiet. Letztlich ist alles gut gegangen und wir konnten das Freitagsgebet an der großen Moschee besuchen. Das erste, das dort seit nunmehr 2 Jahren wieder stattfindet. Organisiert von gemäßigten Islamisten aus Bielefeld, die dort für Schutz sorgen, den Chatib stellen und ab heute wieder regelmäßig die Chutba ermöglichen wollen: “Für die Kämpfer und die Gebliebenen”. Die Worte des Chatib waren keine radikalen, es waren Worte des Zuspruchs und des Trostes, keine von Märtyrern und Weltordnung. Es sind ca. 30 Männer gekommen, einige hatten neben ihren Schnellfeuergewehren auch ihre Söhne mitgebracht. Im Grunde, wenn man den Stellenwert des Freitagsgebetes nicht kennt, ein Irrsinn, denn die große Moschee liegt direkt an der Kampflinie.

Im Anschluss sind wir, geführt von acht FSA-Kämpfern, zu Fuß weiter in die Al Mutanabbi, eine vierspurige Straße, die die Frontlinie bildet. In einer Häuserreihe die direkt an die Straße gebaut ist, hat sich die FSA verschanzt. An den Gebäuden auf der gegenüberliegenden Straßenseite wehen die Banner der Syrischen Armee. Seit einer Woche hält der Widerstand hier. Wir sind durch unzählige Wanddurchbrüche gestiegen, um eine Wohnung im 4. Stock zu erreichen, die den Männern als Frontbasis dient. Hier sind Munition, Waffen, und Lebensmittel gelagert, hier wird gegessen und geschlafen. Jeder der 20 Männer, die in diesem Teil der rund 2 Kilometer breiten Front Stellung bezogen haben, kämpft und schläft im vier Stunden-Takt. Wir werden sie bis morgen Vormittag begleiten. Auch wir haben zwei staubige und mit herabgefallenem Putz bedeckte Matten zum Schlafen zugeteilt bekommen. Mittlerweile haben wir uns dort für die Nacht eingerichtet und den Dreck grob weggefegt. Es wird gehen.

Die letzten Stunden haben wir damit verbracht einen Platz für die DSL-Satanlage zu finden und waren viel bei den Jungs gesessen, während deren Wachen an den in die Wände geschlagenen Ausgucken. In einer fast monotonen Regelmäßigkeit werden von der anderen Seite Gewehrsalven auf unsere Häuserreihe abgefeuert. Selbst wir erschrecken mittlerweile nicht mehr. Alle 15 Minuten wechseln die Wachhabenden ihre Position. Das soll gezielte Schüsse aus Panzerfäusten verhindern. Alleine auf Grund der unzähligen zwei-Hände-großen Löcher in der Häuserfront, ist es für beide Seiten schier unmöglich die Wand an der richtigen Stelle zu treffen. So beschränken sich beide Seiten darauf die Straße zu kontrollieren und alle 10 Minuten mit kurzen Feuerstößen zu signalisieren, dass man noch da ist.

Für die FSA-Kämpfer hat es durchaus etwas positives zu wissen, dass der Gegner gegenüber sitzt. Solange er das nämlich tut, wird die Syrische Luftwaffe keine Bomben auf das Gebiet werfen und die eigenen Leute in Gefahr bringen. Irgendwann, so erzählt Orhan, werden sie verschwinden:”Es ist immer das gleiche Spiel, dann bombardieren sie in der Fläche und die Front verschiebt sich.” Was sie dagegen tun, wollte ich wissen und bekam zur Antwort, dass es eine Strategie gibt, die oftmals erfolgreich ist und dann sogar Geländevorteile bringt. Daher macht dieses halten der Front durch den Häuserkampf auch Sinn. Diese Strategie ist einfach: Wird ein Straßenzug kleingebombt, zieht man sich nicht in den weiter hinten liegenden zurück, sondern rückt zum nächsten vor. Der Gegner hat ja dort, wo keine Häuser mehr stehen, auch keine Deckung, also bleibt ihnen nur der Rückzug.

Dieser Logik folgend, alleine in der AL Mutanabbi verlieren tagtäglich durchschnittlich 20 Mann ihr Leben (die meisten davon beim Anliefern des Nachschubs), sterben hier Menschen wegen ein paar Meter Aleppo, oder aber für eine nie endende Zerstörung der Stadt. “Da uns niemand hilft, müssen wir darauf setzen, dass Assad das Geld und der restliche Zuspruch schneller ausgeht, als uns die Stadt”: lacht einer der Männer. So komisch das auch klingen mag, so beschreibt es im Grunde die letzte verblieben Hoffnung der freien Kräfte. Es geht ums Weitermachen, ums Weitermachen deswegen, weil sonst der Tod aller umsonst gewesen wäre. Jeder der Männer hier hat viele Freunde begraben, Familie, Job, Heimat und Hoffnung verloren, es bleibt nur der eine Grund weiterzuleben, der, den Toten gerecht zu werden. “Außerdem haben wir ja eh nichts anderes zu tun”, wieder Lachen – wieder über die Wirklichkeit.

Ich denke mir, dass es für mich doch gut ist hier zu sein. Ich habe im Vorfeld gesagt, lassen wir Syrien, es ist ein Krieg über den alles gesagt, von dem jedes Youtube-Video gemacht und jeder Aspekt besprochen ist. Aber das ist falsch: Es ist ein Krieg der sich verändert hat und für was sonst sollte unser Job noch gut sein, würde wir nicht Geschichten von Veränderung erzählen. Nur eines sollten wir nicht beständig glauben, dass diese Geschichten etwas verändern. (Jetzt hätte ich fast AMEN geschrieben ;))

Morgen Vormittag werden wir versuchen hier raus zu kommen. Wie ich uns kenne und mit Gott Torstens Hilfe, werden wir das auch schaffen. :) Wir melden uns, wenn es wieder Funknetz gibt, ansonsten haben wir ja Torsten am Sat-Tel. Er wird Euch auf dem Laufenden halten.

Gute Nacht liebes Roadbook, gute Nacht liebe Freunde … ich werde jetzt mal mit Kemal über die guten alten US-Kinohelden sprechen, er teilt nämlich meinen Faible für Kevin Bacon! :)

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“GEGENÜBER STEHT EINER WIE ICH IN EINEM ANDEREN SCHLAFZIMMER UND SCHIESST AUF MICH!

Liebes Roadbook, liebe Freunde,

wir haben die letzten Jahre viel Krieg gesehen, auch viel von diesem Krieg, der, wenn es überhaupt eine Steigerung von sinnlos gibt, zum Inbegriff des Absurden geworden ist. Hier weiß keiner der das Magazin in seine Kalaschnikow steckt mehr welches Ziel er verfolgt. Die Kämpfe sind Kämpfe im Jetzt – nur gegen, aber längst nicht mehr für etwas. Was könnte auch nach Assad kommen? Ein Bürgerkrieg der Opposition? Der Kampf gegen einen Gottesstaat für die Einen, der Kampf dafür für die Anderen?

Es gibt furchtbares Leid, die ganz Alten und die Kinder haben die geringsten Chancen die Kriegstage zu überstehen. “Oh Allah, lass sein Blut nicht umsonst vergossen sein”, fleht eine Mutter über ihrem toten Sohn kauernd. Wieder und wieder betet sie diesen Satz. Doch auch sie weiß nicht wofür, sondern bestenfalls wogegen ihr Sohn sterben musste. Allen nicht islamisch verblendeten Syrern geht das so. Ich fragte heute einen der Syrischen-Armee-Soldaten danach, ob er überhaupt noch sieht, dass er im intimsten Bereich einer Wohnung, im Schlafzimmer fremder Menschen steht und von da auf andere Menschen zielt. Die Antwort war bezeichnend für dieses Jetzt: “Gegenüber steht einer wie ich in einem anderen Schlafzimmer und schießt auf mich!”

Selbst die militärische Führung des Bataillons propagiert nicht aus Überzeugung den Fortbestand einer Regierung unter Assad. Die Töne sind leiser geworden im letzten Jahr. Das Wording gegenüber uns, der westlichen Presse, hat sich verändert. Heute kämpft man gegen den ISIS, gegen Al-Nusra oder gegen die Freie Syrische Armee. Auf das nachgefragte Warum bekräftigt man lediglich das gegnerische Böse, längst nicht mehr das Gute der eigenen Führung. Auch die Ethnien werden mittlerweile nicht mehr bemüht, sie haben als Argument längst ausgedient, denn Assads Einheiten bestehen nicht vorrangig aus Alawiten, sie kämpfen demnach auch nicht für eine Minderheit in Syrien, sie kämpfen gegen Terroristen, deren Strukturen sie ebenso wenig kennen, wie ihren eigenen Wunsch von einer Zukunft Syriens.

Assads erstes Argument, mit dem er vor 3 Jahren bereits die ersten friedlichen Proteste hat brutal niederschlagen lassen, ist den treuen Militärs in Fleisch und Blut übergegangen: mit der Radikalisierung der Opposition bestätigt sich diese geschürte Angst vor dem islamischen Terror mit jedem Allahu-Akbar-Ruf der Schützen auf der anderen Straßenseite. Auf die Faßbomben angesprochen, und die zivilen Opfer dieser schlimmsten aller Assad-Waffen, ist man sich im Stab einig:”Wir haben nicht das Mittel der Selbstmordattentate, unsere Art der Zurwehrsetzung kommt von oben – und wir sind nicht stolz darauf, fühlen uns nicht heilig dadurch.” Ganz gezielt nachgefragt:”Wie soll es denn mit Syrien weiter gehen, wenn ihr diesen Krieg gewinnt?”, antwortete mir der Brigadeoffizier gestern Abend:”Wissen sie, vor diesem Krieg lebte ich in Idlib, mit meiner Frau und meinen 3 Kindern in einem Haus, dass ich vor 20 Jahren gemeinsam mit meinem Vater gebaut habe. Ich war glücklich. Mehr erwarte ich nicht. Ich kann unter Assad glücklich sein.” Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu:”…zumindest konnte ich das.” Beim gemeinsamen Abendessen erzählte er mir, dass er 2012 seine zwei Söhne verloren hat, eh er seine Frau und seine Tochter zu Verwanden in den Libanon bringen konnte. Die Beiden hat er vor einem Jahr das letzte Mal gesehen “…und ganz ehrlich, ich glaube nicht mehr daran, sie jemals wieder zu sehen, ich werde in diesem Krieg sterben, denn er wird kein Ende haben.”

Es waren innige Gespräch mit den Assad-Militärs am gestrigen Tag. Sie waren nicht geprägt von einstudierten Parolen oder gar verblendeter Systemrhetorik. Auch das hat sich im letzten Jahr verändert. Assads Soldaten haben in sich längst keinen Platz mehr für Parolen die sie zu stumpfen Kämpfern machen. Die Jahre haben ihnen ihr Soldaten-Ich genommen, geblieben ist nur das menschliche, weg ist der Selbstschutz: wer nicht erschossen wird stirbt innerlich. Darin begründet sich ein uneinholbarer Vorsprung der Gotteskrieger, denn an deren Ende steht immer das Paradies und somit das große Ziel.

Heute sind wir mit einer Versorgungseinheit zu den verschiedenen Brennpunkten der östlichen Kampflinie um Aleppo gefahren. Diese Teilfronten unterscheiden sich voneinander. In den von der SA gehaltenen Stadtteilen tobt der Häuserkampf, es finden hier keine Luftschläge durch die Syrische Luftwaffe statt. Am Flughafen und den direkt angrenzenden Gebieten hat man Verteidigungsstellungen errichtet. Hier stehen Raketenwerfer an allen strategischen Punkten, außerdem wurden kleinere Trupps mit maximal 10 Soldaten in den äußeren Flughafenbauten in Stellung gebracht, die das Airportgelände vor Überfällen schützen sollen. Auf die Stadtteile die nicht unter Assads Kontrolle stehen, flog die Luftwaffe den ganzen Tag über Angriffe mit Faßbomben werfenden Hubschraubern und Kampfjets.

Bei einer kurzen Visite im Stadtteil-Lazarett von Karam al Qasr konnten wir einmal mehr sehen, was diese mit Nägeln, Blechschnipseln und Metallsplittern gefüllten Faßbomben anrichten. Zwar sagte man uns, dass die Verletzten nach einem Angriff durch ISIS Raketen gebracht wurden, doch das konnte uns niemand glauben machen. Die Splitterverletzungen der Opfer waren eindeutig. Im Umkreis von 100 Metern um die Abwurfstelle haben die Menschen keine Chance und werden teilweise bis zur Unkenntlichkeit zerfetzt. Über die Bilder von denen, die nur an Teilen ihres Körpers von Splittern getroffen wurden, muss ich hier nichts schreiben. Auch nicht darüber, ob die Welt diese Bilder noch braucht. Fakt aber ist, dass der Einsatz dieser Waffe eindeutig gegen die Genfer Konventionen verstößt und als Kriegsverbrechen zu werten ist. Aber auch das weiß die Welt mittlerweile.

In den Stadtvierteln in denen seit Monaten der Häuserkampf seine täglichen Opfer fordert, hat die Zerstörung an den Gebäuden ein schier unvorstellbares Ausmaß erreicht. Um dies zu dokumentieren sind wir hier und deshalb, Erkenntnis darüber zu erlangen, wer wo gegen wen kämpft. Das ist uns heute zum Teil auch gelungen. Ebenso haben wir am späten Nachmittag die Opfer einer Seite, eines Tages und eines Straßenzugs gesehen. Sie werden in ruhigeren Kampfphasen durch die Häuser an einen zentralen Punkt gebracht und dann durch die Versorgungstrupps abtransportiert. Hier sind es Schussverletzungen sowie Verletzungen durch Einsturz nach Granateneinschlägen. In allen Stadtteilen entlang der Kampflinie schlagen halbstündlich Granaten und Geschosse aus Raketenwerfern ein. Bei unserem Besuch im November waren diese Angriffe wesentlich seltener. Die Kampfhandlungen haben sich nicht nur auf ein größeres Gebiet ausgedehnt, sondern sind auch insgesamt andauernder und heftiger geworden.

Das trifft auch auf den Airport zu. Im November schien dieser durch die SA gesichert. Man hatte ihn bereits komplett gereinigt, die Kampfspuren ausgebessert und zur Wiedereröffnung vorbereitet. Davon kann heute keine Rede mehr sein. Der Flughafen steht unter beständigem Beschuss. Zwar gibt es keine Raketenangriffe, das Terminal, Vorfeld und Startbahn sind unbeschädigt, doch die SA-Posten an den Außenabsperrungen werden stetig an verschiedenen Stellen beschossen. Die Gebäude dort sind weitgehend zerstört, sie dienen den Soldaten als Deckung.

Am Abend mussten wir zurück zum Brigade-Stützpunkt einen weiteren Umweg über Soran fahren und waren erst nach halb Acht wieder hier. Man hat uns glücklicherweise trotzdem noch mit echt leckerem Lammeintopf versorgt. Ebenso gastfreundlich ist unsere Unterbringung: Die Brigadeführung hat uns in zwei kleine Verwaltungsräume im Inneren des Areals Pritschen gestellt. Dieser Bereich ist gut gegen Beschuss gesichert, da er von anderen Gebäuden umschlossen ist. Beste Chancen also für ein paar Stunden Schlaf.

Morgen fahren wir um 11.30 Uhr mit unserem Jeep – aber in Begleitung eines Versorgungstrupps – in den Stadtteil Tel Bakarat. Dort verabschieden wir uns von der SA und lassen diese im Glauben, wir würden zurück Richtung Türkei fahren. Nach ca. 5 KM Richtung Norden treffen wir uns an der Front zum FSA-Gebiet mit unserem Kontaktmann der Freien Syrischen Armee, um noch einen Tag in die umkämpften zentralen Stadtteilen zu gehen. Diese werden von verschiedenen Oppositionskräften gehalten.

Doch das machen wir morgen, jetzt machen wir die Augen ein bisschen zu und versuchen zu schlafen.

Gute Nacht Roadbook, gute Nacht Freunde! :)

…von oben nach unten: 1. Tägliche “Opfersammelstelle” der SA-Einheit im Stadtteil Karam al Qasr 2. Fahrt durch den derzeit nicht umkämpften Teil von Karam al Qasr Richtung Lazarett 3. Besuch einer nicht geflohenen Familie. Der kleinste Sohn Nasri ist 3 Jahre alt. Er kennt nur Krieg und Kriegsgeräusche und er weiß seit er laufen kann, wie man sich um die Wanddurchbrüche herum bewegen muss. 4. und 5. Diese Bilder habe ich geschnitten, die Originale zeigen detaillierter unter welchen Bedingungen im Karam-al-Qasr-Lazarett ein Splitteropfer am offenen Bauch operiert wird – ich denke, dass auch die Ausschnitte reichen (er hat nicht überlebt). 6. Natürlich werden auch die versorgt, die nochmal Glück gehabt haben. In ein friedliches Nachhause wird jedoch niemand entlassen. 7. Fahrt durch den verlassenen und fast komplett zerstörten Stadtteil Malikiyah in Richtung nördlichen Teil des Airports 8. – 10. Airport und dessen Verteidigung (im Hintergrund sind wieder Raketeneinschläge in Madafet Al-Nairab zu sehen)
…von oben nach unten:
1. Tägliche “Opfersammelstelle” der SA-Einheit im Stadtteil Karam al Qasr
2. Fahrt durch den derzeit nicht umkämpften Teil von Karam al Qasr Richtung Lazarett
3. Besuch einer nicht geflohenen Familie. Der kleinste Sohn Nasri ist 3 Jahre alt. Er kennt nur Krieg und Kriegsgeräusche und er weiß seit er laufen kann, wie man sich um die Wanddurchbrüche herum bewegen muss.
4. und 5. Diese Bilder habe ich geschnitten, die Originale zeigen detaillierter unter welchen Bedingungen im Karam-al-Qasr-Lazarett ein Splitteropfer am offenen Bauch operiert wird – ich denke, dass auch die Ausschnitte reichen (er hat nicht überlebt).
6. Natürlich werden auch die versorgt, die nochmal Glück gehabt haben. In ein friedliches Nachhause wird jedoch niemand entlassen.
7. Fahrt durch den verlassenen und fast komplett zerstörten Stadtteil Malikiyah in Richtung nördlichen Teil des Airports
8. – 10. Airport und dessen Verteidigung (im Hintergrund sind wieder Raketeneinschläge in Madafet Al-Nairab zu sehen)

(Unsere Roadbooks sind nur für Lizenzerwerber einsehbar. Mehr Informationen per Mail an krj@amepres.de)

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