Bildquelle: Emmanuel Braun/Reuters

Afrika: Großangriffe gegen Boko Haram erfolgreich

(Bildquelle: Emmanuel Braun/Reuters)

Hunderte Festnahmen, annähernd hundert Tote: Die Armeen aus Nigeria, Kamerun und Niger vermelden Erfolge im Kampf gegen die Terrororganisation Boko Haram. Es ging um wichtige Verkehrsknotenpunkte.

Mehrere afrikanische Staaten vermelden Erfolge im Kampf gegen den islamistischen Terror: In Kamerun, im Niger und in Nigeria wurden mehrere Hundert Boko-Haram-Kämpfer festgenommen und 86 getötet.

Im Norden Kameruns sind nach Armeeangaben bei Kämpfen zwischen der Armee und der Extremistengruppe 86 Rebellen und fünf Soldaten getötet worden. Boko Haram hatte in den vergangenen Monaten ihre Angriffe vom Nordosten Nigerias auch auf die Nachbarländer Kamerun, Tschad und Niger ausgedehnt. Das führte zum Eingreifen der dortigen Streitkräfte in den Konflikt. Der Kommandeur des Einsatzes gegen Boko Haram im Norden Kameruns, Oberst Joseph Nouma, sagte, im Gefängnis des Hauptortes Maroua seien mehr als tausend mutmaßliche Rebellenkämpfer inhaftiert. Sie würden „der Justiz übergeben“ werden.

Nigeria erobert Knotenpunkt zurück

Auch in Nigeria vermeldeten die Streitkräfte Erfolge: Sie haben nach eigenen Angaben einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Nordosten des Landes von Boko Haram zurückerobert. Mit Luftangriffen und einer Bodenoffensive sei die Kleinstadt Monguno am Montag aus den Klauen der Islamisten befreit worden, teilte Armeesprecher Chris Olukolade mit. Es habe Festnahmen und auch Tote gegeben. Zudem seien Waffen und Vorräte der sunnitischen Fundamentalisten beschlagnahmt worden.

Niger vermeldet Erfolge gegen IS

Derweil hat die Polizei im Niger nach eigenen Angaben mehr als 160 mutmaßliche Anhänger der nigerianischen Dschihadistengruppe festgenommen. Die Verdächtigen hätten dank der Mithilfe der örtlichen Bevölkerung der Region Diffa im Südosten des Landes festgenommen werden können, sagte ein Polizeisprecher am Montag im Fernsehen. Die Verdächtigen würden derzeit von den Anti-Terror-Behörden verhört. In Diffa hatte es in den vergangenen Tagen mehrere blutige Anschläge von Boko Haram gegeben.

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