Bildquelle: AMEPRES/euronews-screen/mag

Moschee bei Bethlehem bei mutmaßlichem Brandanschlag beschädigt

(Bildquelle: AMEPRES/euronews-screen/mag)

Ein mutmaßlich von Brandstiftern gelegtes Feuer hat eine Moschee in der Nähe von Bethlehem beschädigt. Wie Anwohner im israelischen Rundfunk berichteten, brach im Dorf Al Dschaba im besetzten Westjordanland am Mittwoch um 4 Uhr morgens ein Brand in der Moschee aus.

Er sei aber schnell gelöscht geworden und habe deshalb nur leichte Schäden angerichtet. Auf den umliegenden Mauern wurden Parolen auf Hebräisch, darunter das Wort „Rache“, und ein aufgesprühter Davidsstern entdeckt.
Deshalb äußerten die palästinensischen Augenzeugen die Vermutung, dass radikale Israelis aus dem gleich nebenan gelegenen Siedlungsblock Gusch Ezion einen Brandanschlag verübt hätten. Wie eine israelische Polizeisprecherin auf Anfrage bestätigte, wurden Polizeibeamte und Soldaten zu der Moschee geschickt, um die Ursachen des Feuers zu untersuchen. Erkenntnisse lägen noch nicht vor.

Seit fünf Jahren ereignen sich in Israel und im besetzten Westjordanland immer wieder Anschläge auf Gebäude und Autos von Palästinensern und israelischen Arabern, gelegentlich auch auf geparkte Armeefahrzeuge. Diese werden von Sprühparolen begleitet, die auf radikale Siedler als Urheber schließen lassen. Auch Moscheen oder christliche Kirchen und Klöster waren schon häufiger das Ziel von Brandanschlägen. Die israelischen Sicherheitskräfte konnten in Einzelfällen ultranationalistische Israelis als Täter ermitteln, tappen aber meistens im Dunkeln.

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