Bildquelle: F. Batiche/AFP/Getty Images

Regierung und Rebellen vereinbaren Waffenruhe für den Norden Malis

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Die anhaltend instabile Lage in dem westafrikanischen Staat bewahrt jedoch vor allzu großem Optimismus: Die Verständigung von Regierung und mehreren Rebellengruppen ist allenfalls ein Hoffnungsschimmer.

Die malische Regierung und sechs bewaffnete Rebellengruppen – mehrheitlich Tuareg – haben eine umfassende Waffenruhe für den Norden der Landes vereinbart. Regierung und Aufständische erklärten sich zur „Beendigung aller Arten von Gewalt“ und „jeglicher provokativer Handlungen oder Äußerungen“ bereit. Das entsprechende Dokument wurde in der algerischen Hauptstadt Algier unterzeichnet.

Darüber hinaus verpflichten sich die Konfliktparteien in der Vereinbarung, die Verhandlungen in konstruktivem Geist weiterzuführen, unter anderem durch die gegenseitige Freilassung von Gefangenen. An der Zeremonie nahmen auch Mongi Hamdi, der Chef der 9300 Blauhelme starken UN-Truppe für Mali (MINUSMA), sowie der algerische Außenminister Ramtane Lamamra teil.

Auch Bundeswehr an Mali-Mission beteiligt

Mali war durch einen Militärputsch im März 2012 ins Chaos gestürzt worden. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff im Januar 2013 militärisch ein, um das Vorrücken von Islamisten und Tuareg-Rebellen vom Norden in den Süden Malis zu stoppen und die geschwächten Regierungstruppen zu unterstützen. Trotz Frankreichs Eingreifen und der MINUSMA (Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen) ist die Lage im Norden weiter sehr instabil.

An der UN-Mission in dem westafrikanischen Staat ist auch die Bundeswehr beteiligt, bis zu 150 Soldaten können entsendet werden. Stützpunkt der deutschen Lufttransportmaschinen ist Dakar im Senegal.

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