Bildquelle: AFP/Reinnier Kaze

Hilfe für Kamerun bei Bewältigung von Flüchtlingskrise

(Bildquelle: AFP/Reinnier Kaze)

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat dem zentralafrikanischen Kamerun weitere Hilfe bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise im Land zugesagt.

Nach Ministeriumsangaben leben im Norden Kameruns inzwischen mindestens 40.000 Menschen, die vor der Gewalt der Extremistengruppe Boko Haram im benachbarten Nigeria geflohen sind.
Kamerun sei ein „Stabilitätsanker in einer instabilen Region“ und zeige „große Solidarität mit den Flüchtlingen aus den Nachbarstaaten“, sagte Müller nach Angaben seines Ministeriums bei einem Besuch in der Hauptstadt Jaunde. Deutschland unterstütze Kamerun bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise mit 21,5 Millionen Euro. Sechs Millionen Euro davon seien für die Menschen im Norden des Landes bestimmt. „Rund 170.000 Flüchtlinge sind aus der Zentralafrikanischen Republik nach Kamerun gekommen, im Norden des Landes reißt der Flüchtlingsstrom aus Nigeria nicht ab“, beklagte Müller in Jaunde.

Boko Haram kämpft im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias seit dem Jahr 2009 mit Gewalt für einen islamischen Staat und tötete bislang mehr als 13.000 Menschen. Häufig setzen die Extremisten Selbstmordattentäter ein, zuletzt verstärkt auch Frauen.

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