Israel: U-Boote aus Deutschland sollen Ölplattformen schützen

(Bildquelle: AMEPRES/youtube/ARD-Mittagsmagazin-online-screen/mag)

Die „Tanin“ ist das größte in Deutschland gebaute U-Boot. Sie ist 68 Meter lang und soll angeblich über eine halbe Milliarde Euro gekostet haben.

Im September hat das Boot die Werft von Thyssen-Krupp verlassen und wurde an Israel übergeben. Die israelische Marine geht davon aus, dass das U-Boot in einigen Wochen einsatzbereit sein wird. Die Tanin (Krokodil) ist auch für Cyberangriffe gewappnet. In dem Boot befinden sich neben elektronischen auch mechanische Systeme, die nach Angaben der israelischen Zeitung „Haaretz“ vom deutschen Elektronikriesen Siemens gebaut wurden.

Zudem sollen die U-Boote auch mit Atomraketen ausgestattet werden. Damit hätten die Israelis eine sog. Zweitschlag-Möglichkeit. Wenn das Land auf Grund von Angriffen vor der Auslöschung stünde, könnte man immer noch den Angreifer vom Meer aus mit Atomraketen angreifen. Zudem kann die Tanin länger und tiefer tauchen als viele andere U-Boote. Die Marine des Landes will zudem mit neuen Schiffen die Öl- und Gasfelder des Landes schützen. Die Haaretz schreibt, dass vier solcher Schiffe in den nächsten Jahren ebenfalls aus Deutschland kommen sollen.

Im Vorfeld des U-Boot-Deals hatte es Diskussionen gegeben, weil diese mit Atomsprengköpfen bestückt werden können. Zudem war die Tanin zu einem Drittel von der Bundesregierung finanziert worden, hieß es in den Medien.

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