Bildquelle: picture-alliance/Associated Press

Afghanistan: Mullah-Omar-Biographie soll Abwanderung zu IS stoppen

(Bildquelle: picture-alliance/Associated Press)

Seit 2001 hat sich der Anführer der Taliban, Mullah Omar, nicht mehr öffentlich gezeigt. Die Islamisten berichten nun im Internet über das Leben von Omar – und dementieren Gerüchte um seinen Tod.

Die afghanischen Taliban haben auf ihrer Internetseite eine detailreiche Biografie ihres Anführers Mullah Omar veröffentlicht. Offenbar reagierten die Islamisten damit auf die Abwanderung von Talibanrebellen zu den Dschihadisten des Islamischen Staats (IS).

In dem Text wird zugleich Spekulationen entgegengetreten, Omar könne bereits tot sein. Es heißt dort, der Militärkommandeur werde vom „Feind“ unablässig verfolgt, setzte aber davon unbeeindruckt seine „dschihadistischen Aktivitäten“ gegen die „ungläubigen ausländischen Invasoren“ fort.

Omar wird in Pakistan vermutet

Die Biografie über den Kriegsherrn und muslimischen Geistlichen enthält einige Anekdoten von Omars Heldenmut auf dem Schlachtfeld und enthüllt, dass die Panzerfaust seine „Lieblingswaffe“ ist. Omar wurde seit dem US-geführten Einmarsch in Afghanistan 2001 in der Öffentlichkeit nicht mehr gesehen.

Die USA haben auf seinen Kopf eine Prämie von zehn Millionen Dollar (9,1 Millionen Euro) ausgesetzt. Der Aufenthaltsort des Amir ul Momenin („Fürst der Gläubigen“) ist nicht bekannt.

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