Bildquelle: Habibou Kouyate/AFP

Drei Tote bei Selbstmordanschlag in Mali

(Bildquelle: Habibou Kouyate/AFP)

Bei einem Anschlag auf ein UN-Lager in Mali sind drei Zivilisten getötet worden. In dem Land kommt es seit Jahren zu Kämpfen mit islamistischen Rebellen.

Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Stützpunkt der UN-Militärmission im Norden Malis sind drei Zivilisten getötet worden. Darüber hinaus seien neun Blauhelmsoldaten und sieben Zivilisten durch die Explosion eines mit Sprengstoff beladenen Autos verletzt worden, zwei davon schwer, teilte die UN-Mission Minusma mit.

Der Attentäter versuchte demnach, in das UN-Lager in Ansongo in der nördlichen Region Gao zu gelangen. Der Minusma-Leiter Mongi Hamdi verurteilte den Angriff, versicherte aber, er werde die UN-Truppe nicht von ihrer Mission abbringen.

Chaos seit 2012

Mali war nach einem Militärputsch im März 2012 ins Chaos gestürzt. Im Norden Malis hatten im Frühjahr 2012 Tuareg-Rebellen und islamistische Milizen große Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff im Januar 2013 militärisch ein, um das Vorrücken von Islamisten und Tuareg-Rebellen vom Norden in den Süden des Landes zu stoppen und die geschwächten Regierungstruppen zu unterstützen. Später übergaben die Franzosen die Verantwortung an die Blauhelm-Mission Minusma.

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