Bildquelle: Reuters/Alaa Al-Marjani

Irak will US-Waffen auf Pump – „Wir brauchen alles“

(Bildquelle: Reuters/Alaa Al-Marjani)

Washington – Iraks Ministerpräsident Haidar al-Abadi will bei seinem ersten Amtsbesuch in Washington die USA um Waffen bitten, aber erst später dafür zahlen.

„Wir brauchen alles an Waffen“, sagte Abadi am Mittwoch vor einem Treffen mit US-Verteidigungsminister Ash Carter. „Wenn sie uns mit schweren Waffen, mit Panzern versorgen können – wir brauchen sie dringend.“ Sein Land könne später dafür bezahlen. „Ich glaube, wir können uns auf einen Zahlungsaufschub einigen“, sagte Abadi.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte vor einigen Tagen aus irakischen Kreisen erfahren, dass der Ministerpräsident um Rüstungsgüter im Wert von mehreren Milliarden Dollar bitten wolle. Er habe dabei moderne Waffen wie Drohnen und Kampfhubschrauber im Blick. Sollte seine Regierung von den Amerikanern keine Hilfe erhalten, könne sie sich an den Iran wenden, sagte der Insider weiter. Dies sei für den Irak jedoch nicht die erste Wahl, denn der Ministerpräsident stehe zu der Partnerschaft mit den USA. „Er will aber auch wissen, dass er einen Partner hat, auf den er sich verlassen kann.“

Der Irak versucht die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) zurückzudrängen, der inzwischen große Teile des Landes kontrolliert.

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