Schlagwort-Archive: Anschlag

BVB-Bekennerschreiben: „Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen“

Persönliche Ziele: „Plan: Angst – Ziel: Angst -Treffer: Angst“ – wie uns personifizierter Terrorismus unsere Helden nimmt und blind macht.

Nach dem Anschlag auf den #BVB wurde bereits ein Tatverdächtiger festgenommen. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Es gibt eindeutige Hinweise auf eine gezielte Tat mit islamistischem Hintergrund, jedoch nur eine sehr dünne Beweislage gegen zwei Verdächtige.

Terror, TERor, TERROR!

Eines hat der Anschlag aber jetzt schon geschafft: Das Wörtchen „Terror“ ist wieder in aller Munde. Und nichts, absolut gar nichts, übertüncht die eigentlichen Fehler, die in Nahost seit Ende des 2. Weltkrieges gemacht werden, besser als das mediale Spiel mit dem Terror. Der Westen lernt nichts aus diesen Fehlern, die spätestens 1953 mit dem Sturz des iranischen Premierminister Mossadegh begannen. Muss er auch nicht, solange stetig genährte Angst in der christlichen Welt zu stetig mehr Hass gegen den Islam führen. Aber auch der islamistische Terrorismus lebt von dieser Angst und der damit einhergehenden Spaltung der Religionen und damit der Guten von den Bösen – den Gefährlichen.

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Hintergrund: BVB Anschlag soll Bezug zu deutschem Tornadoeinsatz in Syrien haben

Hundertschaft der Polizei schützt Mannschaft von Real-Madrid in München

Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen im Fall des Anschlages auf den Dortmunder Mannschaftsbus übernommen. Wie neue Rechercheergebnisse zeigen, gibt es in dem in Tatortnähe gefunden Bekennerschreiben hinweise darauf, dass die Attacke vom gestrigen Dienstagabend in Zusammenhang mit dem Tornadoeinsatz der Bundeswehr in Syrien steht.

Bekennerschreiben liefert Hinweise

In der Nähe des Tatorts war laut Staatsanwältin Lücke ein Bekennerschreiben gefunden worden. Hieraus ergeben sich jetzt wohl doch gezielte Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund. Lücke will jedoch „aus ermittlungstaktischen Gründen“ zum Inhalt nichts sagen. Der #anschlag ereignete sich im Stadtteil Dortmund-Höchsten, zehn Kilometer vom Signal Iduna Park Stadion entfernt.

Deutsche Unterstützungsmission in Syrien

Der deutsche Tornado-Einsatz in Syrien dient der Unterstützung der internationalen Allianz zum Kampf gegen die Terrororganisation „IS“ und zur Unterstützung Frankreichs.
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Terroranschlag in Stockholm: 39 jähriger Usbeke festgenommen

Aufnahmen zeigen, mit welcher wahnsinnigen Geschwindigkeit der Lastwagen die enge Passage entlang fuhr.

Gegen 15 Uhr am gestrigen Freitag war ein LKW in Stockholms Zentrum zuerst in eine Menschengruppe und dann weiter in ein Kaufhaus gerast. (Wir haben berichtet: Terroranschlag in Stockholm – Suche nach Verdächtigem läuft) Die Zahl der Toten ist laut offiziellen Meldungen auf vier gestiegen.

Tatverdächtiger festgenommen

Am Abend nahm die schwedische Polizei einen 39 jährigen Usbeken fest. Laut schwedischer Zeitungsberichte wurde der Mann, dessen Bild man bereits am Nachmittag veröffentlicht hatte, in einem Vorort im Norden Stockholms festgenommen. Er soll Kontakte zum IS haben.

Polizei ermittelt „mit voller Kraft“ weiter

Jan Evensson, Sprecher der Stockholmer Polizei, teilte in der Nacht mit: „Der Mann den wir festgenommen haben entspricht der Täterbeschreibung…

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Terroranschlag in Stockholm – Suche nach Verdächtigem läuft auf

Premierminister Stefan Löfven am Nachmittag: „Schweden ist angegriffen worden“.

Die Einkaufsstraße in der Stockholmer City war belebt, als Schweden heute zum Ziel eines vermutlich islamistisch motivierten Terroraktes wurde. Gegen 15 Uhr fuhr ein Lastwagen in Stockholms Zentrum zuerst in eine Menschengruppe und dann weiter in ein Kaufhaus.

Stockholm abgeriegelt

Sofort stieg Rauch aus dem Gebäude auf. Es wurde schnell von mehreren Toten berichtet. Aktuell spricht man von drei Toten und mehreren Verletzten. Vorort brach sofort Panik aus, bis die Polizei kurze Zeit später eintraf und das Gebiet großräumig abriegelte.

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Istanbul – die verwundete Stadt – Ein Jahr nach dem Anschlag auf Sultanahmet

Ein Selbstmordattentäter tötete vor einem Jahr zwölf Deutsche in der Istanbuler Altstadt. Es ist der erste schwere Terroranschlag in der Millionenmetropole, für den die Terrormiliz IS verantwortlich gemacht wird. Eine Zäsur für Stadt und Einwohner.

Im Istanbuler Viertel Sultanahmet wirbelt der Schnee um den ägyptischen Obelisken neben der berühmten Blauen Moschee. Weiß und unschuldig sieht der Ort aus, an dem vor einem Jahr bei einem Selbstmordattentat zwölf deutsche Touristen getötet und zahlreiche verletzt wurden. Als wollte der Schnee die schmerzhafte Erinnerung etwas abdämpfen.

Ein Selbstmordattentäter hatte sich am Morgen des 12. Januar 2016 neben dem Obelisken in die Luft gesprengt. Er steuerte direkt in eine deutsche Reisegruppe hinein. Die türkischen Behörden identifizierten den Attentäter später als den aus Syrien stammenden Nabil Fadli. Er soll im Auftrag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gehandelt haben. Die Terrorgruppe bekannte sich jedoch nicht dazu.
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Dschihadismus: Karak – Angriff auf Jordanien

Die Attacke auf die Kreuzfahrerburg von Karak reiht sich in eine Reihe weiterer dschihadistischer Anschläge ein. Sie zeigen, wie gefährdet Jordanien trotz aller politischen und militärischen Antiterror-Maßnahmen ist.

Sprengstoffgürtel und weitere explosive Materialien, die jordanische Sicherheitskräfte in der Stadt Kerak westlich des Toten Meeres fanden, legen eine Vermutung nahe: Die Terroristen, die am Sonntag zunächst eine Polizeistation und dann Besucher der bei Touristen beliebten Kreuzritterburg der Stadt angegriffen hatten, planten offenbar einen weit größeren Anschlag. So erklärte es der jordanische Innenminister Salemeh Hammad auf einer Pressekonferenz am Montagnachmittag.
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Jemen: Zahlreiche Opfer bei Attentat nahe Aden

Bei einem Anschlag im Jemen sind nach Angaben der Armee mindestens 37 Soldaten getötet worden. Viele weitere Armeeangehörige wurden verletzt. Bislang bekannten sich meist islamistische Milizen zu solchen Taten.

Der Vorfall ereignete sich auf einer Militärbasis in der Nähe der Hauptstadt Aden. Ein Selbstmordattentäter zündete nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa einen Sprengstoffgürtel, als die Soldaten ihren Sold ausgezahlt bekamen.
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Anschlag fordert 44 Menschenleben – prokurdische Politiker festgenommen

Nach dem Doppelanschlag in der Türkei sind mehr als hundert Vertreter der prokurdischen Demokratischen Partei der Völker (HDP) festgenommen worden. Bei den landesweiten Einsätzen seien unter anderem die HDP-Chefs in Istanbul und Ankara in Gewahrsam genommen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Die insgesamt 118 Verdächtigen sollen Verbindungen zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gehabt haben.
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Terrorverdächtiger Jaber Al-Bakr: geheimer Chat mit Raqqa

Ein geheimer Facebook-Chat weist nach Informationen von NDR, MDR und Süddeutscher Zeitung auf einen Kontakt des Chemnitzer Terrorverdächtigen Jaber Al-Bakr zu mutmaßlichen Vertretern des sogenannten Islamischen Staates in Syrien hin. Unter Verwendung von Decknamen wie „Ahmad Ahmad“ kommunizierte Jaber Al-Bakr ab etwa Mitte August mit einem Mann, der sich „Der unbekannte al-Raqqawi“ nennt. „Der unbekannte al-Raqqawi“ sagt im Chat, er halte sich in der Umgebung von Raqqa auf. Raqqa ist die Hauptstadt des sogenannten Islamischen Staates. Ermittler des Bundeskriminalamtes, die den Chat auswerteten, vermuten bei dem Unbekannten eine Nähe zum Islamischen Staat.
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