Schlagwort-Archive: Attentat

Terroranschlag in Stockholm – Suche nach Verdächtigem läuft auf

Premierminister Stefan Löfven am Nachmittag: „Schweden ist angegriffen worden“.

Die Einkaufsstraße in der Stockholmer City war belebt, als Schweden heute zum Ziel eines vermutlich islamistisch motivierten Terroraktes wurde. Gegen 15 Uhr fuhr ein Lastwagen in Stockholms Zentrum zuerst in eine Menschengruppe und dann weiter in ein Kaufhaus.

Stockholm abgeriegelt

Sofort stieg Rauch aus dem Gebäude auf. Es wurde schnell von mehreren Toten berichtet. Aktuell spricht man von drei Toten und mehreren Verletzten. Vorort brach sofort Panik aus, bis die Polizei kurze Zeit später eintraf und das Gebiet großräumig abriegelte.

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Tunesien: Möglicher Drahtzieher von Tunis-Attentat geschnappt

(Bildquelle: watson)

Tunesische Sicherheitskräfte haben den Anführer einer Terrorzelle festgenommen, die für den Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis verantwortlich sein soll. Zu der Gruppe sollen auch Kriegsrückkehrer aus Syrien gehören.

Nach dem Attentat folgen nun die ersten Festnahmen: Tunesische Sicherheitskräfte haben den Kopf einer Terrorzelle geschnappt, die hinter dem blutigen Angriff auf das Nationalmuseum in Tunis stecken soll. Die Gruppe bestehe aus insgesamt 16 Extremisten, sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Zeitung «Al-Maghreb».

Zwei von ihnen seien aus dem Bürgerkriegsland Syrien nach Tunesien zurückgekehrt. Wie eng ihre Verbindung zur Miliz «Islamischer Staat» (IS) ist, ist unklar.

Drei Attentäter hatten vor einer Woche das Nationalmuseum in der Hauptstadt angegriffen und 21 Menschen getötet, darunter 20 Touristen. Auch zwei der Angreifer starben. Ein dritter Mann ist laut dem Innenministerium weiter auf der Flucht.

Der IS bekannte sich zu dem Attentat. Er beherrscht in Syrien und im Irak grosse Gebiete und hat ausserdem Ableger in Tunesiens Nachbarland Libyen, in dem seit Monaten ein Bürgerkrieg tobt.

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Tunesien: Tunis will „gnadenlosen“ Kampf gegen Terror

(Bildquelle: Reuters/Z. Souissi)

Nach dem blutigen Angriff auf das Nationalmuseum will die tunesische Führung mit aller Härte gegen den Terror vorgehen. Experten vermuten, dass das Terrornetzwerk Al-Kaida hinter dem Attentat stecken könnte.

Präsident Béji Caïd Essebsi sagte, das Land werde „bis zum letzten Atemzug“ gegen seine Gegner kämpfen. Der Kampf gegen den Terror werde „gnadenlos“ geführt. „Diese grausamen Minderheiten jagen uns keine Angst ein“, sagte der Staatschef des nordafrikanischen Landes an die Adresse der Angreifer gerichtet. „Wir müssen mit einer Generalmobilmachung beginnen und die Terroristen endgültig ausschalten“, sagte er beim Besuch von Verletzten im Krankenhaus. Bei einer Fernsehansprache versprach Essebsi, Tunesiens Bürger würden „über diese kriminellen Minderheiten“ siegen.

Bewaffnete Angreifer in Militäruniformen waren am Mittwoch mit Schnellfeuerwaffen auf das Gelände des Nationalmuseums in Tunis gestürmt. Das Bardo, das direkt neben dem Parlamentsgebäude liegt, ist das meistbesuchte Museum des Landes, beliebt auch bei den vielen ausländischen Besuchern. Nach Angaben der Regierung starben bei dem Terrorangriff 19 Menschen, darunter 17 Touristen, ein Busfahrer und ein Polizist. Auch zwei Angreifer wurden getötet. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt.

Zwei der mutmaßlichen Attentäter wurden erschossen, einer verhaftet. Nach weiteren Komplizen wird noch gefahndet.

Unter den ausländischen Todesopfern waren mehrere Japaner, Italiener und Kolumbianer sowie Touristen aus Frankreich, Polen und Spanien. Ob wie von der tunesischen Regierung angegeben auch Deutsche unter den Toten waren, war zunächst unklar. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Deutsche unter den Opfern seien, Gewissheit gebe es aber noch nicht, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

Drahtzieher Al-Kaida?

Zu dem Anschlag auf das Museum bekannte sich zunächst niemand, jedoch trägt er die Handschrift radikaler Islamisten. In Tunesien sind mehrere islamistische Extremistengruppen aktiv, darunter Ansar al-Scharia. Am Dienstag war eine Tonaufnahme eines der führenden Mitglieder der Al-Kaida-nahen Gruppe aufgetaucht, darin wird Tunesien zum „Land des Dschihad“ erklärt. Im Nachbarland Libyen versucht zudem die Extremistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) an Boden zu gewinnen. Nach Schätzungen der Behörden haben sich 3000 Tunesier dem IS in Syrien oder dem Irak angeschlossen. Die Regierung ist in Sorge, dass Rückkehrer im Land Anschläge verüben könnten.

International löste die Bluttat Entsetzen aus. Unter anderem die USA, die EU, Frankreich und Deutschland verurteilten den Angriff auf das Schärfste. Die Bundesregierung erklärte, der Angriff habe „ohne Zweifel der jungen tunesischen Demokratie“ gegolten. Der UN-Sicherheitsrat zeigte sich ebenfalls entsetzt und forderte, dass die Verantwortlichen der „unbeschreiblichen Terrorakte“ sowie deren Finanzierer zur Rechenschaft gezogen werden.

Der Anschlag ist ein schwerer Rückschlag für das nordafrikanische Land.

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Somalia: Mogadischu-Attentäter waren Niederländer

(Bildquelle: dpa)

Mogadischu – Laut Informationen des somalischen Geheimdienstes hatten der Mann und die Frau, die bei Sprengstoffanschlägen am Freitag 25 Menschen töteten, sowohl die somalische als auch die niederländische Staatsbürgerschaft.

Zwei Attentäter mit niederländischer Staatsbürgerschaft haben laut somalischem Geheimdienst die beiden Selbstmordanschläge am Freitag auf ein Hotel in Mogadischu verübt. Die beiden Attentäter, ein Mann und eine Frau, hätten die somalische und die niederländische Staatsbürgerschaft gehabt, hieß es in einem Bericht des Geheimdiensts Nisa vom Samstag.

Die Attentäter rissen insgesamt 25 Menschen mit in den Tod. Dem Nisa-Bericht zufolge jagte der Mann sein mit Sprengstoff beladenes Auto vor dem Gebäude in die Luft. Die Frau zündete ihrerseits im Gebetsraum des Hotels einen Sprengstoffgürtel. Demnach arbeitete die Frau seit vier Monaten in dem Hotel. Ihr Verhältnis zu dem Mann sei noch unklar, doch könnte er ihr Mann gewesen sein, hieß es.

Ranghohe Politiker unter den Opfern

Bei dem Anschlag, zu dem sich die radikalislamische Shebab-Miliz bekannte, wurden zwei Abgeordnete, der Vize-Bürgermeister von Mogadischu, der Privatsekretär des Ministerpräsidenten und der Kabinettschef des Vize-Ministerpräsidenten getötet. Unter den Verletzten waren der Vize-Ministerpräsident Mohammed Arte sowie mehrere Minister verletzt.

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Dänemark/Irak: Kopenhagen-Attentäter schwört IS-Chef Treue

(Bildquelle: scanpix denmark/Reuters)

Ein Video, das den bewaffneten Dschihad preist: Nur Minuten vor seiner Tat soll der mutmassliche Attentäter von Kopenhagen auf Facebook dem IS-Anführer al-Baghdadi die Treue geschworen haben.

Es gibt immer mehr Anzeichen dafür, dass der mutmassliche Attentäter von Kopenhagen, Omar Abdel Hamid el-Hussein, sich bei seiner Tat von der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) inspiriert fühlte.

Nur wenige Minuten, bevor der 22-Jährige vor einem Kulturcafé in Kopenhagen am Samstag einen Menschen erschoss, soll auf seiner Facebookseite ein Treueschwur auf IS-Chef al-Baghdadi hochgeladen worden sein. Das berichten die dänische Zeitung «Politiken» und CNN. Inzwischen ist das Profil gelöscht.

El-Hussein hatte Berichten dänischer Medien zufolge ausserdem vor seiner Tat ein Video hochgeladen, das den bewaffneten Dschihad preist, sowie Suren aus dem Koran, die zum Kampf gegen Ungläubige aufrufen.

Wann genau er sich zu radikalisieren begann ist weiterhin nicht klar. Schulkameraden berichten von seinem Hass auf Juden und davon, dass er, wenn es um seine Religion ging, besonders hitzig wurde. Ein Mitschüler will die Polizei bereits vor anderthalb Jahren davor gewarnt haben, dass El-Hussein «etwas Schreckliches» tun könne.

Polizei durchkämmt Wohngebiet

Das vergangene Jahr verbrachte der mutmassliche Attentäter wegen einer Messerstecherei in Haft, er kam erst vor zwei Wochen – vorzeitig – frei. Im Gefängnis soll er offen geäussert haben, dass er für den IS in Syrien kämpfen wolle. Deshalb haben ihn Berichten zufolge die Gefängnisbehörden auf eine Liste mit 39 anderen radikalisierten Häftlingen gesetzt, die sie auch den Sicherheitsbehörden übermittelt haben sollen.

Die dänischen Ermittler hatten bislang nur erklärt, es gebe keine Hinweise darauf, dass El-Hussein Verbindungen nach Syrien oder in den Irak habe oder dort gewesen sei. Aus Dänemark sind im vergangenen Jahr mehr als 100 junge Menschen in den Dschihad gereist. Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt sagte am Montag, es gebe keine Anzeichen dafür, dass der mutmassliche Täter Teil einer Terrorzelle sei.

Unklar ist auch, ob El-Hussein Helfer hatte – die Polizei hat zwei verdächtige Männer festgenommen.

Die Stimmung in Kopenhagen ist angespannt – am Montagabend waren ständig Polizeisirenen zu hören. Berichten zufolge haben mehr als 50 Beamte das Wohngebiet Mjølnerparken im Stadtteil Nørrebro durchkämmt. Laut dänischem Rundfunk bestätigte die Polizei, dass den Ermittlern ein junger Mann in Tarnkleidung entkommen sei. «Wir suchen nun danach, was er weggeschmissen haben könnte, als er vor uns weggelaufen ist», sagte ein Sprecher. Mehrere Kellerräume seien mit Hunden durchsucht worden. Dass die nächtliche Aktion mit den Terroranschlägen zusammenhänge, bestätigte er nicht.

In dem Getto Mjølnerparken wohnte El-Hussein möglicherweise – zumindest flüchtete er nach seiner ersten Tat am Sonnabend hierher. Die Polizei hatte in einer Wohnung seine Kleidung und Waffen gefunden.

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Afghanistan: Wieder Bombenanschlag in Kabul

(Bildquelle: AMEPRES/euronews-screen/mag)

Nach einigen Wochen relativer Ruhe haben Unbekannte in der afghanischen Hauptstadt Kabul erneut einen Bombenanschlag verübt.

Nach Angaben der Polizei wurde dabei eine Person verletzt. Der Sprengsatz sei vermutlich magnetisch an einem Geländewagen befestigt gewesen.

Ein Augenzeuge sprach von zwei Verletzten Polizisten: “Ich bin hier entlang gelaufen als es plötzlich eine laute Explosion gab. Ich sah zwei verletzte Polizisten und wir brachten sie zum Krankenhaus.”

Ende vergangenen Jahres hatte es mit dem Abzug der internationalen Truppen zunächst besonders vielen Anschlägen in Kabul gegeben.

Landesweit kommt es aber weiterhin regelmäßig zu Angriffen und Attentaten.

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Pakistan: So rechtfertigen die Taliban den Massenmord an Kindern

(Bildquelle: A. Majeed / AFP)

Sie gingen morgens in die Schule – und wurden dort von den Taliban erschossen. Mehr als 100 Kinder ermordeten die Islamisten beim Überfall auf eine Schule in Pakistan. Ihr Motiv: Rache am Militär.

Erstklässler flüchten weinend ins Freie, Mütter suchen Tränen überströmt nach ihren Kindern. Schwer bewaffnete Soldaten umzingeln den Tatort – eine Schule, von der Hunderte Schwerverletzte abtransportiert werden. Es sind bestürzende Szenen an diesem Dienstagmorgen in Pakistans nordwestlicher Millionenstadt Peshawar, wo islamistische Talibankämpfer sich über Stunden mit 500 Geiseln verschanzten. Die vorläufige Bilanz am Nachmittag, nach der Erstürmung durch Militär und Polizei: Mindestens 132 Tote, darunter mindestens 125 Kinder und Jugendliche.

Es ist einer der schwersten Anschläge seit Jahren in dem Atomstaat Pakistan mit seinen schätzungsweise knapp 190 Millionen Einwohnern. Zu der Bluttat an den Minderjährigen bekennen sich die Islamisten von Tehrik-i-Taliban (TTP), ein loser Verbund radikaler Gruppen. Ihr Motiv: Rache. Denn die Schule mit rund 1000 Kindern und Jugendlichen – darunter auch Mädchen – wird vom Militär betrieben, ihrem verhassten Gegner. „Wir wollen, dass sie den Schmerz fühlen, den wir fühlen“, sagt einer ihrer Sprecher laut örtlichen Medien.

„Nationale Tragödie“

Seit Monaten liefern sich die Taliban, deren Stärke Experten auf mehrere Zehntausend schätzen, erbitterte Gefechte mit Regierungssoldaten. Die Armee hat in ihren Stammesgebieten im Nordwesten vor Monaten eine groß angelegte Offensive gestartet.

Ministerpräsident Nawaz Sharif zeigt sich schockiert und beklagt eine „nationale Tragödie“. Der Regierungschef eilt an den Tatort und ordnet eine dreitägige Staatstrauer an. Einschüchtern lassen will er sich nicht: Der Einsatz gegen die Extremisten werde unbeirrt fortgesetzt, versichert er.

Die im Juni angelaufene Offensive hat ein langes Zögern beendet. Kritiker werfen dem Militär vor, jahrelang nur halbherzig gegen Extremisten vorgegangen zu sein: Gruppen, die Ziele im Land angriffen, würden zwar bekämpft. Militante Organisationen, die von Pakistan aus in Afghanistan oder Indien operierten, würden aber aus strategischen Gründen geschont. Der Militär-Geheimdienst ISI hat nach Einschätzung vieler Experten den Taliban in Afghanistan sogar einst zur Macht verholfen.

Schulen sind den Taliban verhasst

Die Taliban haben in den letzten Monaten verstärkt Schulen mit Bomben und Terrorkommandos angegriffen. Sie gelten als „weiche“, leicht zu attackierende Ziele, weil sie zumeist gar nicht oder nur spärlich gesichert sind. Besonders gefährdet sind reine Mädchenschulen, die den streng gläubigen Dschihadisten ein Dorn im Auge sind.

Generell sind den Taliban staatliche und private Schulen verhasst, weil sie aus ihrer Sicht „westlicher Dekadenz“ Vorschub leisten un-islamische Lehren verbreiten. Das musste etwa die 17-jährige Nobelpreisträgerin und Vorkämpferin für Mädchenrechte, Malala Yousafzai, leidvoll erfahren: Ihr schossen die Taliban vor Jahren ins Gesicht. Am Dienstag steht auch sie unter Schock. „Dieser sinnlose und kaltblütige Terrorakt in Peshawar, der sich vor unseren Augen abspielt, bricht mir das Herz“, sagt sie in London.

Eltern haben Angst um ihre Kinder

Im Norden und Nordosten des Landes wurden nach offizieller Zählung seit 2009 mehr als 1000 Schulen von Extremisten angegriffen. In vielen Fällen werden die Gebäude nachts in die Luft gesprengt, so dass die Schüler oft länger unter freiem Himmel unterrichtet werden. Die wiederkehrenden Attacken sind ein Grund dafür, dass nicht einmal die Hälfte der Kinder im Alter zwischen 5 und 16 Jahren in Pakistan zur Schule geht.

Besonders die Eltern in Dörfern, wo die Taliban stark vertreten sind, haben einfach zu viel Angst.

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Todesstrafe für Al-Kaida-Mitglied in Saudi-Arabien

(Bildquelle: AMEPRES/tos)

In Saudi-Arabien ist ein Mitglied des Terrornetzwerks Al-Kaida zum Tode verurteilt worden.

Nach Presseberichten vom Dienstag wird der Mann in dem am Montagabend verkündeten Urteil unter anderem für den Mord an dem US-Bürger Paul Marshall Johnson verantwortlich gemacht. Johnson sei 2004 von Al-Kaida in Riad entführt, zu Tode geprügelt und enthauptet worden, berichtete die Zeitung „Aschak al-Ausat“. Demnach hatten die Entführer ein Video der Hinrichtung ins Internet gestellt.

13 Mitangeklagte, die wie der Todeskandidat zu einer etwa 50 Mann starken Al-Kaida-Zelle gehört haben sollen, wurden von dem auf Terrorismus spezialisierten Gericht zu Haftstrafen zwischen vier und 30 Jahren verurteilt. Die insgesamt 14 Männer wurden neben dem Mord an Johnson auch für einen Anschlag auf die Polizeizentrale in Riad und für die Vorbereitung von Attentatsplänen auf die britische und die US-Botschaft in Riad verurteilt.

Saudi-Arabien führt einen unerbittlichen Kampf gegen den Al-Kadia-Ableger im Königreich.

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Bombenanschlag auf Markt in Nigeria – Viele Tote befürchtet

(Bildquelle: dpa)

Maiduguri. Mutmaßliche Islamisten der Terror-Gruppe Boko Haram haben in Nigeria wieder einen schweren Bombenanschlag verübt.

Auf einem Markt im Norden des Landes war der Sprengsatz morgens explodiert. Augenzeugen sprechen von mindestens 20 Toten. Die Boko Haram fordert in der Region einen Gottesstaat.

Im Nordosten Nigerias haben mutmaßliche Islamisten am Dienstag erneut einen schweren Bombenanschlag verübt. Der Sprengsatz sei am Morgen auf einem belebten Markt in der Stadt Maiduguri explodiert, berichtete die Zeitung „Premium Times“. Ganz in der Nähe befinde sich ein Elektrizitätswerk. Da sich um diese Uhrzeit immer viele Geschäftsleute in der Region befänden, würden zahlreiche Opfer befürchtet, hieß es.

Bombe zwischen Kohle versteckt
Eine Augenzeugin sagte: „Ich bin überall voller Blut und habe mindestens 20 Leichen gesehen.“ Die Bombe sei in einem mit Kohle beladenen Fahrzeug versteckt gewesen, teilte die Armee über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

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