Schlagwort-Archive: Bürgerkrieg

Ein Brief aus dem Jemen: „Wir haben gelebt wie Du in Deutschland“

„Es steht noch eine halbe Wand, dort, wo unsere Küche war. Wir hatten dort 20 Jahre gelebt, waren zufrieden. Hatten alles: Kinder, Arbeit, ein Auto…“

Abdul Nafi‘ steht ganz hinten in der Schlange. Sein Blick ist auf den Boden gerichtet. Der hagere Mann wirkt abwesend und unendlich verletzlich. Seine linke Hand umklammert einen riesigen gelben Kanister. Er steht wie all die anderen an, um an diesem Wochenende Wasser zu haben. Und er wird hier noch drei Stunden stehen – mindestens. Das ist Sanaa im April 2017. Das ist der #Jemen heute: Gescheitert und vergessen.

Ich habe Abdul Nafi‘ im Februar 2014 kennengelernt, als mein AMEPRES-Team über die AQAP, den jemenitischen Arm der al-Kaida berichtete und dafür zwei Wochen lang durch den Jemen fuhr (das Roadbook der Recherchereise).

Auch wenn das Land schon damals ein geschundenes war, so gab es doch noch Hoffnung. 10 000 Menschen protestierten in der Hauptstadt Sanaa gegen Saudi Arabien und seine Verbündeten. „Ihr werden es niemals schaffen uns in die Knie zu zwingen“, konnte man auf den Plakaten lesen.

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Drei Jahre Bürgerkrieg: UN verlängern Blauhelm-Einsatz im Südsudan

Die Friedensmission soll zudem durch eine 4000 Mann starke Regionaltruppe verstärkt werden. Der Sicherheitsrat fordert von den Unmiss-Soldaten insbesondere, auch den Massenvergewaltigungen Einhalt zu gebieten.

Am stärksten sei der UN-Sicherheitsrat, wenn er zusammenarbeite, wie etwa bei der Ebola-Krise. Wenn er das nicht tue – wie zum Beispiel in Syrien oder im Südsudan – könne das „katastrophal“ enden, beklagte jüngst der scheidende UN-Generalsekretär Ban Ki Moon bei einer Veranstaltung zu seinen Ehren. Nun hat sich das Gremium in New York nach tagelangem diplomatischen Tauziehen doch noch auf eine Reihe von Konsequenzen für das leidgeplagte afrikanische Bürgerkriegsland verständigt.
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Syrien: Rebellen vor Niederlage in Aleppo

Der Kampf um die Stadt geht seinem Ende entgegen. Syriens Armee steht kurz vor der Einnahme der Metropole. Die Rebellen ziehen sich immer weiter zurück, berichten Beobachter aus Aleppo.

Die Information kommt hier aus mehreren von einander unabhängigen Quellen. Die Offensive auf die Rebellenviertel im Osten der Stadt gehe „in die Endphase“, sagte ein syrischer Armee-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP. Nach Informationen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien zogen sich die Rebellen aus sechs weiteren Vierteln vollständig zurück. Der Direktor der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman sieht das Ende des Aufstands in der Stadt. „Der Kampf um Aleppo hat sein Ende erreicht“, so Rahman. Er sprach von einem „vollständigen Zusammenbruch“ der Rebellen-Gruppen. Seinen Angaben zufolge zogen sich die Rebellen vor allem aus dem besonders stark abgesicherten Bezirk Bustan al-Kasr zurück. Demnach kontrollierten sie nur noch einen kleinen Bereich im Ostteil Aleppos.
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Jemen: Zahlreiche Opfer bei Attentat nahe Aden

Bei einem Anschlag im Jemen sind nach Angaben der Armee mindestens 37 Soldaten getötet worden. Viele weitere Armeeangehörige wurden verletzt. Bislang bekannten sich meist islamistische Milizen zu solchen Taten.

Der Vorfall ereignete sich auf einer Militärbasis in der Nähe der Hauptstadt Aden. Ein Selbstmordattentäter zündete nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa einen Sprengstoffgürtel, als die Soldaten ihren Sold ausgezahlt bekamen.
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Bürgerkrieg vor Entscheidung? – Verheerende Luftangriffe auf syrische Rebellen-Provinz Idlib

Szenen von Tod und Zerstörung: Baschar al-Assads Verbündeter Russland hatte eine Offensive auch in den Provinzen Idlib und Homs angekündigt. Auch in Aleppo sind Söldner des Machthabers weiter auf dem Vormarsch.

Die Zahl der Todesopfer wurde stündlich nach oben korrigiert. Die Bomben regneten auf mehrere Ortschaften der größtenteils von Rebellen beherrschten Provinz Idlib. Nach Angaben von Beobachtern starben mindestens 52 Menschen durch die Serie von Luftangriffen, bei den meisten handele es sich um Zivilisten. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte aus dem Exil mitteilte, wurden die Angriffe vermutlich wieder von russischen Kampfflugzeugen geflogen.
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Burundi: Auf der Schwelle zum Bürgerkrieg? – Rhetorik erinnert an Genozid in Ruanda

(Bildquelle: imago/blickwinkel)

Das Regierungs-Ultimatum läuft ab. Die Burunder müssen ihre Waffen abgeben. Wenn sie das nicht tun, droht ein Bürgerkrieg, warnt die International Crisis Group.
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Papst stellt Reise in Zentralafrikanische Republik in Frage

(Bildquelle: Reuters / t. Gentile)

Bei seiner ersten Afrikareise seit seinem Amtsantritt wollte Papst Franziskus auch die Zentralafrikanische Republik besuchen. Diese Station scheint aus Sicherheitsgründen nun aber auf der Kippe zu stehen.

Zum Abschluss seines traditionellen Angelusgebets auf dem Petersplatz im Vatikan äußerte sich Papst Franziskus besorgt über die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen in der Zentralafrikanischen Republik. „Ich appelliere an die beteiligten Seiten, damit dem Zyklus der Gewalt ein Ende gesetzt wird“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche.

Als Zeichen der besonderen Nähe der ganzen Kirche zu dieser „gequälten Nation“ beabsichtige er, am 29. November die Heilige Tür der Kathedrale von Bangui zu öffnen, sagte der Papst. Dann aber schränkte er überraschend ein, er hoffe, diese „Apostolische Reise“ durchführen zu können. Nach bisheriger Planung wollte er vom 25. bis 30. November nach Kenia, Uganda und als letzte Station in die Zentralafrikanische Republik reisen. Dort wollte er das von ihm ausgerufene „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ vorzeitig eröffnen. Offiziell beginnt das heilige Jahr erst am 8. Dezember.

Blutige Zusammenstöße zwischen Christen und Muslimen

Am Donnerstag waren in der Hauptstadt des zentralafrikanischen Landes Bangui zwei junge Muslime von Christen auf offener Straße getötet worden; zwei Christen, die ihnen zur Hilfe eilten, wurden ebenfalls umgebracht. Zahlreiche Bewohner christlicher Quartiere flohen daraufhin aus ihren Häusern.

Auch der Erzbischof der zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui, Dieudonne Nzapalainga, wurde Opfer der Gewalt in dem Land: Bei den Vorbereitungen des Papstbesuchs ist er in der Zentralmoschee angegriffen worden. Er selbst bewertete den Vorfall als geringfügig. Es habe sich lediglich um „verbale Drohungen“ einiger junger Leute gehandelt.

Krieg und Armut

Seit 2013 bekriegen sich christliche und muslimische Milizen in der Zentralafrikanischen Republik. Die Regierung und ihre Institutionen haben jenseits der Hauptstadt nur wenig Einfluss.

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Kriegsverbrechen im Südsudan: Die Liste des Grauens

(Bildquelle: Mackenzie Knowles-Coursin / AP / keystone)

Ein Bericht der Afrikanischen Union offenbart das Ausmass der Kriegsverbrechen im Bürgerkrieg im Südsudan: Mord, Vergewaltigung – und Kannibalismus.

Die Konfliktparteien des Bürgerkriegs im Südsudan sollen ihren Opfern grausame Dinge angetan haben. Nüchtern listet ein Bericht der Afrikanischen Union (AU) die Aussagen von Augenzeugen auf: Sie berichten von Mord, Folter, Vergewaltigungen, von niedergebrannten Dörfern und erzwungenem Kannibalismus. Überlebende von Massakern in der Hauptstadt Juba gaben an, dort seien Zivilisten gezwungen worden, Blut von getöteten Opfern zu trinken oder gebratenes Menschenfleisch zu essen.

Eine Ermittlergruppe der AU unter Leitung des früheren nigerianischen Präsidenten Olusegun Obasanjo hatte den Konflikt untersucht. Sie dokumentieren Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen, die, so der Bericht, von beiden Konfliktparteien begangen wurden. Aus dem nördlichen Ort Bentiu gab es Schilderungen von Vergewaltigungen, die mit zerschmetterten oder abgeschnittenen Gliedern einhergingen. An verschiedenen Orten wurden Massengräber gefunden. Die Ermittlergruppe der AU listete zudem Fälle von Verschleppung, brutalen Schlägen und anderen Misshandlungen auf.

Der Machtkampf zwischen dem südsudanesischen Präsidenten Salva Kiir und seinem langjährigen Rivalen und früheren Stellvertreter Riek Machar war im Dezember 2013 eskaliert. Verschärft wurde der Konflikt dadurch, dass die Politiker unterschiedlichen Volksgruppen angehören. Auch wenn die Auseinandersetzungen zum Teil ethnisch motiviert gewesen seien, fand die Ermittlergruppe jedoch keine Beweise für einen Genozid.

Bevölkerung leidet Hunger

Der Bürgerkrieg hat zu einer katastrophalen humanitären Lage in dem erst seit 2011 unabhängigen Land geführt. In Folge des Konflikts wurden Zehntausende Menschen getötet, rund 2,2 Millionen Einwohner flohen vor der Gewalt. Ein Grossteil der Bevölkerung ist von Hunger bedroht. Ein im August unterzeichnetes Friedensabkommen steht vor der Umsetzung, wurde in der Vergangenheit aber immer wieder gebrochen.

Es ist vermutlich kein Zufall, dass die AU ihren brisanten Bericht, der bereits 2014 erstellt wurde, erst nach dem Unterzeichnen des Friedensabkommens veröffentlicht hat. Denn der Bericht äussert sich auch zu den Ursachen des Konflikts – und widerspricht der von Präsident Kiir vertretenen Annahme, dass ein Putschversuch des Rebellen Machar der Auslöser war. Stattdessen schildert der Bericht einen Prozess zunehmend gewaltsamer politischer Spannungen zwischen den rivalisierenden Lagern, der sich über Monate hinzog.

«Die politische Lage im Südsudan ist noch immer kompliziert», sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer. Daher wird der Bundeswehreinsatz im Südsudan um ein Jahr verlängert werden. Das hat das Bundeskabinett beschlossen.

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Südsudan: Neue Kämpfe, neues Leid

(Bildquelle: AFP/Getty Images/C. Lomodong)

Im Südsudan ist der Bürgerkrieg wieder aufgeflammt. Bis zu zwei Millionen Menschen sind auf der Flucht – und Frieden ist nicht in Sicht. Hilfsorganisationen warnen vor einer humanitären Katastrophe.

Im ölreichen Norden des Südsudan wird wieder heftig gekämpft. Wer kann, bringt sich in Sicherheit. Auch die meisten Hilfsorganisationen haben den Rückzug angetreten. Damit seien nun rund 500.000 Menschen ohne Hilfe, erklärte diese Woche der UN-Verantwortliche für den Krisenstaat Toby Lanzer. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind mehr als die Hälfte der zwölf Millionen Einwohner auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Auch das Internationale Rote Kreuz (ICRC) bestätigte, dass die Helfer inzwischen nur einen kleinen Teil der Notleidenden erreichen. Ernteausfälle aufgrund des Krieges verschlimmerten die Lage, die Regenzeit auch. „Eigentlich sollte die Bevölkerung in den vom Krieg betroffenen Gebieten jetzt ihre Felder bestellen. Stattdessen aber sind sie auf der Flucht“, sagte Pawel Krzysiek, ein Mitarbeiter des ICRC in der südsudanesischen Hauptstadt Juba, im Gespräch mit der DW.

Gewalt gegen Kinder

Besonders schwierig sei die Lage der Kinder, deren Familien vor dem Krieg fliehen mussten, betont Krzysiek. „Diese Kinder brauchen Nahrung und eine besondere Gesundheitsversorgung, denn sie sind für bestimmte Krankheiten besonders anfällig.“ Das Internationale Rote Kreuz wisse von 250.000 Jungen und Mädchen, die schwer unternährt seien.

Die Vereinten Nationen prangern außerdem eine neue Welle von Gewalt gegen Kinder an. Dutzende seien in den vergangenen Wochen in dem Bundesstaat Unity von bewaffneten Gruppen gezielt getötet worden, teilte das Kinderhilfswerk Unicef jetzt mit. Weitere Kinder seien vergewaltigt, entführt oder zwangsrekrutiert worden.

Krankenhaus in Gefahr

In der Umgebung der Stadt Kodok nördlich von Malakal unterstützt das Internationale Rote Kreuz ein Krankenhaus. Doch der Betrieb musste aufgrund der heftigen Gefechte in der Umgebung bereits eingeschränkt werden. „Wegen der Kämpfe mussten wir teilweise unser Personal von dort abziehen und in ein sicheres Gebiet ausweichen. Eine dramatische Entwicklung, denn dieses Krankenhaus ist sehr wichtig für die Gesundheitsversorgung der Menschen in der Gegend“.

Circa 600 Patienten würden dort pro Woche behandelt, vor allem Kinder. Das Schlimmste lasse sich nur noch abwenden, wenn der Krieg sofort beendet und die internationale Hilfe massiv aufgestockt werde, sagt Pawel Krzysiek. Er weiß, dass das so schnell nicht passieren wird.

Während die Hilfsorganisationen um Frieden betteln, damit ihre Hilfe die Bevölkerung erreicht, hat Südsudans Regierung im vergangenen Jahr von China Waffen im Wert von 38 Millionen Dollar erhalten – und mit Öl bezahlt.

Schwere Menschenrechtsverletzungen

Bei ihrer Offensive gegen Rebellen hat die südsudanesische Armee nach Einschätzung des um Frieden bemühten regionalen Staatenbunds IGAD schwere Menschenrechtsverletzungen begangen. In einer IGAD-Erklärung ist die Rede von „Gewalt gegen Zivilisten“, „zerstörten Dörfern“ sowie „unentschuldbaren und entsetzlichen Aktionen“. Das aus acht ostafrikanischen Ländern bestehende IGAD-Bündnis verwies darauf, dass die Armee die Ende April im nördlichen Bundesstaat Unity begonnene Offensive mittlerweile auf die Bundesstaaten Jonglei und Upper Nile ausgedehnt habe.

Auch Human Rights Watch (HRW) dokumentierte dutzende Fälle, in denen sowohl Militäreinheiten als auch die nationalen Sicherheitskräfte in den vergangenen Monaten Menschen willkürlich verhaftet, gefoltert und geschlagen haben sollen. „Diese Verhaftungen geschehen fernab von der Weltöffentlichkeit. Denn die Welt schaut vor allem auf die kriegerischen Auseinandersetzungen“, sagt Leslie Lefkow vom HRW-Büro in Abidjan in der Elfenbeinküste. „Unabhängig vom Krieg ist es also notwendig, im Südsudan gesetzliche Reformen einzuführen, um die Macht des Militärs und der Sicherheitskräfte zu kontrollieren.“

Armeesprecher Philip Aguer wies die Vorwürfe zurück. Das Militär handele in „Selbstverteidigung“ und folge einem Verhaltenskodex, der Angriffe auf Zivilisten untersage.

Dramatische Lage seit 2013

Südsudan ist seit 2011 unabhängig. Im Dezember 2013 war der lange schwelende Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und seinem ehemaligen Stellvertreter Riek Machar eskaliert. Verschärft wird der Konflikt dadurch, dass die beiden Politiker rivalisierenden Volksgruppen angehören. Friedensverhandlungen zwischen den Konfliktparteien scheiterten bislang. Auch Gespräche Anfang März in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba brachten keinen Erfolg. Fast zwei Millionen Menschen sind nach UN-Angaben seit 2013 auf der Flucht.

Auf der nationalen Bühne kämpfen Veteranen des Unabhängigkeitskrieges um die Pfründe des jungen Staates. Beide Seiten wollen vor allem die Ölfelder und damit die einzige Einnahmequelle des Landes unter ihre Kontrolle bringen.

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Syrien: Studie – Fünf Millionen Syrer durch Sprengwaffen bedroht

(Bildquelle: Reuters/Abed Kontar)

Beirut – Im Bürgerkriegsland Syrien sind einer Studie zufolge mehr als fünf Millionen Menschen durch Sprengwaffen bedroht.

So viele Menschen lebten in Regionen, die von Kampfhandlungen betroffen seien, ergab eine Untersuchung der Hilfsorganisation Handicap International, die behinderte Menschen in Krisen- und Katastrophengebieten unterstützt. Die Kriegsteilnehmer bemühten sich nicht, zwischen Zivilisten und Kämpfern zu unterscheiden. Die Organisation untersuchte nach eigener Auskunft 78.000 gewaltsame Zwischenfälle in Syrien. In 80 Prozent davon seien Sprengwaffen wie Raketen, Mörsergranaten und Bomben eingesetzt worden. Einige dieser Waffen explodierten nicht sofort und könnten daher noch in den kommenden Jahren eine tödliche Gefahr darstellen.

Der Bürgerkrieg ist im fünften Jahr. Nach UN-Schätzungen sind dadurch bislang mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Gruppen von Aufständischen kämpfen gegen das syrische Militär.

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